Was versteht man unter schwarzer Magie

Was versteht man unter schwarzer Magie?

In diesem Artikel versuche ich eine Definition der Magie aus der Sicht eines Praktikers zu geben. Ich erläutere welche Arten von magischer Praxis es gibt und gehe auf den Unterschied zwischen weißer und schwarzer Magie ein. Eine wesentliche Eigenschaft der Magie ist ihre Subjektivität – so dass jeder da seine eigene Meinung haben kann.

Für mich definiere ich die Magie als den Versuch mit ungewöhnlichen Mitteln jenseits unserer gewohnten Welt in dieser ungewöhnliche Veränderungen zu manifestieren.

Dazu bedient sich der Magier unsichtbarer Dinge, er arbeitet mit Energien, Beschwört Wesenheiten, hamtiert mit okkulten Instrumenten und stellt noch viel mehr verrückte Sachen an und …schaut ob sich etwas verändert. Für viele andere sind es dann Zufälle, ungewöhnliche und oft unwahrscheinliche Zusammentreffen verschiedenster Faktoren, manchmal auch Wunder.

Doch nichts herbeigezaubertes kommt aus dem Nichts. Magie ist die Beeinflußung von Prozessen, die teilweise sehr harte und beständige Arbeit an der Situation auch mit nichtmagischen Mitteln voraussetzen.

Man könnte hier Magie mit Psychologie vergleichen, aber die Magie geht doch ein gutes Stück tiefer, sie kann sehr tief liegende und für andere Mittel unzugängliche Hebel umlegen und Veränderungen auslösen die ansonsten nie passiert wären.

Meine Magie Definition mag sich von anderen Unterscheiden, aber es geht hier um echte Zauberei und diese setzt sowohl eigene verborgene Kräfte voraus, die Fähigkeit mit den Energien zu arbeiten, wie auch die Existenz bestimmter Wesen und auch andere Dinge die sich jenseits des wissenschaftlichen Weltbildes bewegen.

Hier beginnt auch der Unterschied zwischen weißer und schwarzer Magie:

weiße Magie

gibt es aus meiner Sicht eher nicht. Denn die Magie setzt den Willen voraus die Dinge nicht so zu akzeptieren wie diese daher kommen, sondern sie sogar mit unorthodoxen Mitteln zurecht zu biegen. Aber die Arbeit mit gutmütigen Wesenheiten, Engeln und unter Eibeziehung religiöser Attributik kann als weiße Magie bezeichnet werden.

Solange man es gut meint und nichts mit Gewalt erzwingen will kann es sich noch so bezeichnen. Abwesenheit von Zwang und jeglicher Abhängigkeit sind Kennzeichen dieser Magie. Hier arbeitet man mit Gebet, Heiligenbildern und Kirche.

Schwarze Magie

Unter schwarzer Magie versteht man die Arbeit mit den entsprechend dunklen Wesen. Hier steht die Teufelsbeschwörung im Vordergrund. Auch die Hexerei, nicht die im neoesoterischen Verständnis, sondern die, welche tatsächlich auf dem Packt mit den entsprechenden Kräften basiert: Zauberkraft gegen Freiheit.

Ich würde eher nicht sagen, dass man hier mit Dämonen arbeitet – genauso wie man bei weißmagischer Praxis eher nicht bis zu den höheren Engeln durchkommt, sondern mit Wesenheiten die gar nicht mal so weit vom Menschen entfernt sind. Sich aber eben in paralellen Sphären befinden, durch Ritual beschwört werden können und dann auf die Energiekörper der Menschen einwirken können.

Natürlich ist die Magie wie man so schön sagt ein farbloses Werkzeug und erst der Anwender gibt diesem durch die eigenen Motive eine Färbung. Dennoch unterscheiden sich die Techniken und die Folgen sehr stark je nachdem welche Wesen und mit welchem Ziel diese angerufen und beschworen werden.

So gibt es sicherlich viele Hexen die die Zauberei eher in sinnvoller Arbeit mit verborgenen Kräften der Natur auch in guter Absicht betreiben. Aber leider auch viele die einen Packt mit dunklen Wesenheiten schließen um Schadensmagie und Liebeszauber zu wirken.

Aus diesem Grunde würde ich auch die Totenbeschwörung eher zu dunkler Magie zuordnen.

Nekromagie

Sehe ich selbst als graue Magie, die daraus besteht dass man mit der Seele eines Verstorbenen einen Deal ausmacht. Man wendet sich an jemanden im Jenseits mit einer Bitte. Doch zwischen den Welten existieren auch andere Wesen. Es gibt hier durchaus auch dunkelmagische und recht gefährliche Techniken um durch diese Kräfte das gewünschte zu erreichen.

Divination

Echte Magie beginnt mit der Ausweitung der Wahrnehmung über die Grenzen der gewohnten Welt. Der erste Schritt ist den Gedanken zuzulassen, dass es mehr geben könnte als wir uns je vorgestellt haben. Dann schaut man sich um. Es gibt gute Bücher zu I Ging, Tarot und auch Runen. Man findet ein System mit dem man einen Blick zwischen die Dinge gewinnen kann. Doch sehen ist nur der erste Schritt.

Der zweite wäre das was man sieht zu verändern und hier greift man wieder auf die Orakel zurück. Man fragt die Tarotkarten welcher Ritual geeignet wäre, welche Details wichtig sind und klärt auch sonst alle Fragen die einem intuitiv in den Kopf kommen.

Den Ritual kann man selbst erstellen, man findet auch welche im Internet.

Echte Magie für Anfänger.

Beginnt mit der Arbeit an eigenen Energien. Wenn Du Dich hingezogen fühlst, Dich dafür ernsthaft interessierst und die Ausdauer hattest bis hier her zu lesen, wirst Du wahrscheinlich eine gewiße Eignung bereits mitbringen. Es gibt keine Zufälle!

Nun mußt Du Dich natürlich ernsthaft nach Deiner Motivation fragen und unter Umständen zwar auch msl henohische Schlüssel googeln, aber die Sache doch mit  Geduld angehen.

Nein, wir machen nicht Monatelang Bardons bekannte Übungen, aber schaue Dich in Ruhe um und fühle in Dich was Dir liegt.

Willst Du schnell spürbare Wirkungen erzielen, probiere es mit Runenmagie. Wenn Du Dich ernsthaft damit beschäftigst – laßen Ergebnisse nicht lsnge auf sich warten. Aber suche und forsche weiter. Ich sehe Magie als sehr spannende Forschung, jedes Ritual ist für mich auch ein Experiment. Nur gehe bitte nicht vorschnell irgendwelche Deals mit Wesenheiten ein.

Alchemie

Mit der Zeit lernst Du dann auch die Elemente, besser die verschiedensten Energien und ihre verschiedensten Formen und Ausprägungen nicht nur wahrzunehmen sondern auch in richtigen Proportionen zusammen zu setzen.

Telekinese

wie jede andere ungewöhnliche Fähigkeit werden zugänglich. Ich gehe hier vielleicht in anderen Artikeln drauf ein, aber an dieser Stelle nur so viel.

Wirklich wundersame Superkräfte liefert Magie erst als gereifte Frucht zum Schluß des Weges. Diese sind die Kraft den eigenen Weg zu gehen, mit Informationen wirklich kritisch umzugehen, das Wesen der Dinge zu sehen und den Dialog mit sich selbst und dem Universum wiederzufinden. Es ist der Weg der zu wahren Befreiung führt, so fern man alle Fallen meistert.

Zum Schluß sei noch der als Psychosomatik bekannter Zusammenhang zwischen mentaler Kraft der Psyche und der physischen Ebene etwähnt. Die Wirkung der Hypnose und sonstige ungewöhnliche Erscheinungen. Dies alles bleibt auch in der Magie ein Rätsel, denn die Veränderung, die Flexibilität des Weltbildes ist nicht nur Schutz, auch der Schlüßel.

Das heißt, je näher man glaubt der Erklärung für ein Phänomen zu kommen umso größer wird die wahrscheinlichkeit dass man sich täuscht und von Anfang an suchen muß.

 

 

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