Traditionelle osteuropäische schwarze Magie

In diesem Artikel gebe ich einen kleinen Überblick über die Kunst der schwarzen Magie wie diese heute im osteuropäischen Raum praktiziert wird. Bei Fragen oder Anregungen könnt ihr die Kommentarfunktion nutzen oder mir auch per Mail an magierpure@gmail.com Fragen stellen.

Die zwei Hautprichtungen in die sich die traditionelle schwarze Magie unterscheidet sind zum einen die Arbeit mit den Geistern Verstorbener auf dem Friedhof und zum anderen die Teufelsbeschwörung die meistens an Fussgängerkreuzungen passiert, die traditionell als Portal zu den Wesenheiten niederer Astralebenen gilt.

Die Effektivität basiert hier auf der starken Fokusierung auf das Christentum in seiner strengen Ausprägung im Orthodoxen Glauben. Die Schattenseite des Orthodooxen, die durch die Vielzahl der Gläubigen über einen lebdendigen und starken Egregor verfügt begünstigt diese Arbeit und macht sie manchmal sehr effektiv, wenn denn alle strengen Vorschriften genau befolgt werden.

Die Totenbeschwörung läuft so ab, dass der Hexer sich zur nächtlichen Stunde zum nächsten Friedhof aufmacht und dort erstmal die streunenden Hunde, die sich von den zahlreichen Mitbringseln die die Besucher da lassen ernähren besänftigt. Ist der Kontakt zu diesen Wächtern erstmal hergestellt führen sie, oder der Boss des Friedhoffs selbst zur passenden Grabstätte, an der der entsprechende Ritual durchgeführt wird. Wegen zahlreichen Verletzungen von Verhaltensregeln und Sicherheitsmaßnahmen legen sich solche Zauber meist auf den Hexer selbst als ziemlich klebrige Schadensmagie die nur mit viel Aufwand wieder abgeschüttet werden kann. Klappt es aber und man handelt mit dem Verstorbenen oder anderen niederen Wesenheiten die gerne auf Friedhöfen hausen einen Packt aus, so sind die Zauber ziemlich effektiv. Gerade Liebesmagisches soll sehr effektiv sein, sofern der Verzauberte nicht mit ins Jenseits gezogen wird…aber ein Risiko gehört zu der Kunst dazu. Es fehlt an einem gemeinsamen Konzept und nachpürfbaeren Ritualanleitungen. Es soll einzelne Magier geben die sehr erfolgreich auf diesem Gebiet sind, wobei der Schlüssel darin liegt den passenden Geist zu finden und auf seine Seite zu ziehen. Zuviele niedere Wesenheiten treiben mit dem Magier dort ihre Späße und fressen an seiner Energie. Manche führen auch sehr erfolgreiche Geldzauber zum eigenen Vorteil durch indem Sie komplexe und aufwendige Rituale für zahlungswillige Kundschaft organisieren. Echte Praktiker wissen um die Gefahren und gehen sehr vorsichtig mit diesen Orten um.

Teufelsbeschwörung als der zweite Ast ist weniger gefährlich, da es an keinen bestimmten Ort gebunden ist. Hier liegt die Gefahr in der sehr angespannten und nahezu fanatischer Einstellung gegenüber der Kirche und dem Christentum. Manch Praktiker behauptet dass der Erfolg streng proportional zu der Anzahl vernichteter Ikonen ist und man unbedingt mindestens 10 Kreuze täglich kaputt machen muss um zaubern zu können. Teilweise ist es eine Folge von Besessenheit, teilweise mag es in ihren persönlichen Paradigmen nur so funktionieren. Was auf jeden Fall aber erforderlich ist, das ist die tägliche Arbeit mit diesen Wesenheiten. Je mehr man mit ihnen zaubert umso stärker wird die Verbingung und um so effektiv laufen die Zauber ab. Der Ritual kann nach freien Stücken gestaltet werden, möglichst dunkel und mit Elementen von Satanismus falls es denn gefällt. Einige Praktiker vermuten hinter diesen Teufeln Naturwesen, aber dessen Natur soll jeder selbst erforschen. Idealerweise zur nächtlichen Stunde an Wegkreuzungen die nicht befahren werden. Sie machen sich durch metallische Klänge bemerkbar, rascheln mit Ketten, auf Boden fallender Rohre etc. Mögen als Opfergaben angeblich hochprozentigen und Münzen, natürlich 13 Stück 🙂 Als Warnung sei gesagt dass man diese nur sehr schwer wieder los wird.

 

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